Taekwon-Do ist eine koreanische waffenlose Selbstverteidigung und Kampfsportart.
Aus dem koreanischen übersetzt bedeutet : TAE springen, stoßen und schlagen mit den Füßen KWON (wörtlich: Faust ), bezeichnet Handtechniken DO (wörtlich : Weg ), die geistige Haltung bei dieser Sportart.

Ziel dieser aus Korea stammenden Sportart ist es, sowohl jungen als auch älteren Menschen auf der Suche nach Bewegung und Ausgleich zum Alltag, eine Möglichkeit zu bieten, die in besonderem Maße die Gesundheit und das Wohlbefinden fördert. Taekwondo ist eine Sportart, bei der Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Gewandtheit und Flexibilität entwickelt werden.

Geschichte des Taekwondo

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Die Anfänge dieser Sportart lassen sich über 1800 Jahre zurück verfolgen. Seit altersher wurden im asiatischen Raum Kampfsysteme ohne Waffen ausgeübt. Im Laufe der Zeit vermischten sich die verschiedenen Techniken, indem man bemüht war, die Vorteile der verbreiteten Kampfsysteme zu vereinen. Dadurch entstanden die Vielzahl der unterschiedlichsten Stilarten. Erst 1946 wurden die unterschiedlichen Stilarten der einzelnen Schularten vereint.

Im Jahre 1965 gelangte diese Kampfsportart durch General Choi-Hong-Hi, auch als Vater des Taekwon-Do bezeichnet, nach Deutschland. Bereits 1968 gab es die ersten Deutschen Meisterschaften.

Seit 1981 besteht die DEUTSCHE TAEKWON-DO-UNION, die 1982 im Deutschen Sportbund aufgenommen wurde. 1994 wurde Taekwon-Do als Olympische Disziplin anerkannt.

Taekwon-Do besteht aus mehreren Disziplinen:

  • POOMSE – Formschule Bei den Formen werden Abwehr- und Angriffstechniken in einer genau festgelegten Form sinnvoll aneinander gereiht. Wichtig ist hierbei der richtige Stand, kraftvoll und präzise ausgeführt Techniken, Gleichgewicht und Atemtechnik.
  • KYOK-PA – Bruchtest Hierbei soll der bereits höher graduierte Schüler beweisen, daß er die Grundtechniken, die Atemtechnik und die Konzentration auf einen Punkt beherrscht.
  • KYORUGI – Kampf Alles, was der Schüler gelernt hat, wird nun im freien Kampf angewendet. Dieser unterliegt genauen sportlichen regeln,. Dem gehen jedoch einige Stufen voraus, in welchen der Anfänger lernt, die Techniken gemeinsam mit einem Partner anzuwenden.
  • HOSINSUL – Selbstverteidigung Hierbei wird gelernt, wie man sich bei verschiedenen Angriffen vom einfachen Festhalten bis zu Angriffen mit Waffen wirkungsvoll verteidigen kann.